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VMS unterstützt T-Systems bei Milliarden-Projekt

T-Systems und T-Mobile haben eines der derzeit grössten Konsolidierungs- und Harmonisierungsprojekte gestartet. Die über fünf Länder verteilte IT der T-Mobile wird dabei im Rahmen eines Outsourcing-Projektes vereinheitlicht.

VMS unterstützt mit seinen Benchmark-basierten Prognosemodellen dieses Projekt und wird auch in den Bereichen Performance-Monitoring und SLA-Management mit dem VMS Monitor für SAP aktiv.

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Wahl von Modell und Methode

Die Methoden, die VMS zur Beschreibung, zur Untersuchung und zum Vergleich von SAP-Systemen anwendet, sind eng verwandt mit einigen Renormierungsverfahren. Dies erlaubt Untersuchungen und Vergleiche in unterschiedlichen Strukturen und auf unterschiedlichen Skalen gleichermaßen präzise durchzuführen.

Die meisten mathematischen Verfahren sind geeignet, das System auf einer Skala zu beschreiben und Effekte auf anderen Skalen als Störung zu betrachten. Man kann diese Herangehensweise mit dem Blick durch ein Mikroskop vergleichen: Es zeigt Details auf einer bestimmten Längenskala, z.B. 1µ. Deutlich kleinere Abstände können nicht aufgelöst werden, deutlich größere Strukturen geraten aus dem Blickfeld.

Ein Beispiel aus der IT: Interessiert man sich für Effekte, die auf einer Zeitskala von einer Sekunde auftreten (Performance, Antwortzeiten), dann werden Schwankungen auf einer viel kürzeren Skala (Millisekunden) grob näherungsweise als schwaches Rauschen beschrieben oder ganz ignoriert, Schwankungen auf größeren Zeitskalen als (quasi) stationär. Für Untersuchung und Vergleich von SAP-Systemen ist es dagegen wichtig, alle relevanten Skalen gleichermaßen zu berücksichtigen.

Es gibt wenige mathematische Methoden, die in der Lage sind, mit ausreichender Präzision komplexe Systeme zu beschreiben, in denen unterschiedliche Skalen eine wesentliche Rolle spielen. Eine in der theoretischen Physik gängige Klasse von Methoden, die in vielen unterschiedlichen Varianten existiert und auf unterschiedliche Problemstellungen angewandt wird, sind Renormierungsverfahren.

Einige Beispiele für die Anwendung von Renormierungsverfahren in anderen Bereichen als IT sind (keine repräsentative Auswahl):

Kritische Phänomene und Phasenübergänge, siehe z.B. Ken Wilson, Nobelpreis 1982. (http://nobelprize.org/physics/laureates/1982/press.html)

Elementarteilchen, siehe z.B. Gerardus ’t Hooft, Martinus Veltman, Nobelpreis 1999. (http://nobelprize.org/physics/laureates/1999/press.html)

Unordnung und Lokalisierung, siehe z.B. Franz Wegner, Max-Planck-Medaille 1986. (http://www.thphys.uni-heidelberg.de/home/info/preise_dir/wegner_MP.d.html)