VMS vs. herkömmliche Benchmarks
Nichts, was einmal jemand vermessen hatte, war noch oder konnte je sein wie zuvor.
Daniel Kehlmann, aus ‘Die Vermessung der Welt’,
Rowohlt Verlag, 2005
Benchmarks dienen dazu, Vergleichwerte für ein reales System zu ermitteln. Der Weg zum Vergleichswert hängt durchaus davon ab, welches Ziel man verfolgt.
In den frühen 1980er Jahren wurden Benchmarks primär im technischen Bereich verwendet. Eine neue Prozessorgeneration definierte sich über den Vergleich seiner konkreten Leistungsfähigkeit zum Vorgänger. Methodisch war das Verfahren auf technische Auswertungen beschränkt.
In den 1990er Jahren machte Gartner Group das Peer Group Benchmarking populär. Man wollte Kosten- und Leistungsparameter vergleichen. Um die Spezifika von Unternehmen angemessen zu berücksichtigen definierte man zunächst, mit welchen anderen Unternehmen ein Vergleich statthaft war. Typischerweise wählte man Unternehmen der eigenen Industrie.
Nachteil des Verfahrens ist einerseits die willkürliche Wahl der Vergleichspartner. Während z.B. anhand der SAP-Software Dienstleistungsunternehmen die exakte Kostenkalkulation der Industrie einführten, legt der Peer Group Benchmark bewusst Scheuklappen an.
Ein zweiter wesentlicher Nachteil des Verfahren ist seine starke Kostenfixierung. Es wird eben nachgerade vorausgesetzt, dass Unternehmen einer Peer Group die gleichen Prozesse haben müssen, um sie vergleichen zu können. Es bleibt dann eben nur noch die Unterscheidung der Kostenstrukturen. Seit dieser Zeit wird Benchmarking häufig (und fälschlicherweise) mit reiner Kostenbetrachtung gleichgesetzt.
VMS entwickelte ein vollkommen neues Benchmark-Verfahren
VMS machte mit der Entwicklung des DNA-level Benchmarks diesen Beschränkungen ein Ende.
DNA-level bedeutet, dass die verwendeten Prozesse durch die Vermessung erhoben werden und in den Benchmark detailliert eingehen. Eben eine "Erbgut-Analyse" von SAP-Systemen.
Damit ergibt sich ein methodisch sauberer Vergleich unterschiedlicher Unternehmen. Dort wo ihre Prozesse ähnlich sind, sollten auch technische oder administrative Prozesse ähnlich sein. Wo sie industriespezifisch oder individuell abweichende Prozesse haben, wird dieser Unterschied erkannt und ausgewiesen.
Damit bringt der VMS DNA-level Benchmark eine bisher unerkannte Detailgenauigkeit und Präzision in der Auswertung mit - und ermöglicht damit zum ersten Mal handlungsorientierte Ergebnisse direkt aus einem Benchmark.
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Komplex – Dynamisch
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Vergleichsverfahren
Die wesentliche Anforderung an das Vergleichsverfahren ist, obwohl es trivial klingen mag, die Vergleichbarkeit zu garantieren. Salopp gesagt: "Wir wollen nicht Äpfel mit Birnen vergleichen."
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Herkömmliche Benchmarkverfahren
Herkömmliche Benchmarkverfahren messen und vergleichen die Leistungsstärke (Performance) der IT-Dienstleistungen eines Unternehmens mit denen anderer Unternehmen. Der Faktor Leistungsstärke fasst sowohl Effizienz- als auch Effektivitätskriterien zusammen. Ziel eines Benchmarkings ist es, Optimierungspotenziale zu identifizieren und Empfehlungen abzuleiten, wie die Performance optimiert werden kann.
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VMS Benchmark
Wesentliches Ziel des VMS Benchmark ist es, durch geeignete mathematische Verfahren die Nachteile zu vermeiden, die mit einfachen Kenngrößen und mit Peer-Gruppen verbunden sind.



