Pressemeldung

VMS-Studie belegt Vorteile der Virtualisierung von SAP-Betriebsumgebungen

Heidelberg, 01.10.2008 – Umstieg von Eigenbetrieb auf dynamische Strukturen erhöht Qualität und senkt Betriebskosten

VMS, der führende SAP-Benchmarker, gibt die Ergebnisse einer Studie mit dem Titel „Dynamic Services für den SAP-Betrieb“ bekannt. Die Studie im Auftrag von T-Systems untersucht durch Vergleich verschiedener SAP-Betriebsformen die Wertschöpfung eines virtualisierten SAP-Betriebs, den T-Systems unter dem Namen „Dynamic Services“ anbietet. Unter Dynamic Services laufen SAP-Systeme nicht mehr auf dedizierten Servern, sondern nutzen flexibel die Ressourcen eines gebündelten Server-Pools. Auf diese Weise können Kunden bei veränderten Geschäftsbedingungen von einer zeitnahen, flexiblen Anpassung ihrer Systemlandschaft profitieren.

„Die Studie bestätigt unsere Strategie, IT-Infrastrukturen zu virtualisieren und als frei skalierbare Dienste anzubieten“, sagt Olaf Heyden, verantwortlich für IT- und TK-Betrieb bei T-Systems. „Eine Kostenersparnis von bis zu 33 Prozent im Vergleich zum klassischen Outsourcing spricht für sich. Dies haben auch unsere Kunden erkannt. Allein im SAP-Umfeld nutzen rund 200 Unternehmen unsere Dynamic Services - Tendenz steigend.“

Als Basis der Studie dienten von VMS durchgeführte Benchmarks der SAP-Umgebungen von 12 Unternehmen mit insgesamt 25 eingesetzten SAP-Systemlinien. Von diesen betreiben jeweils vier ihr System im klassischen Eigenbetrieb, im Outsourcing in Form einer dedizierten Server-Umgebung sowie im Outsourcing in der dynamischen (virtualisierten) Betriebsumgebung von T-Systems. Alle Unternehmen stammen aus dem gehobenen und mittleren Mittelstand verschiedener Branchen. In der Untersuchung wurden die einzelnen Systeme tief greifend analysiert, den gesammelten Daten aus über 1.600 bereits von VMS vermessenen SAP-Landschaften gegenübergestellt und die Abweichung von Best-Practice ermittelt.

„Die Ergebnisse der Studie bestätigten in weiten Teilen unsere Vermutungen“, so Ralph Treitz, Geschäftsführer bei VMS. „Die Industrialisierung des SAP-Betriebs in Form von virtualisierten Umgebungen ist sowohl technisch wie ökonomisch das Modell der Zukunft.“

Die Studie belegt, dass die Virtualisierung das bessere Ergebnis in Bezug auf zugesicherte Qualität, Performance und Preis im Vergleich zu den anderen Betriebsformen erbringt. Die Vorteile des dedizierten Outsourcings gegenüber dem klassischen Eigenbetrieb werden durch ein industrialisiertes Betriebsmodell weiter ausgebaut und verfeinert. So kann der Betrieb aufgrund reduzierter Aufwände für den RZ-Betrieb kostengünstiger angeboten werden. Durch die Virtualisierung wird stets genügend Leistung zur Verfügung gestellt, so dass das oftmals beobachtete Oversizing der Hardware beim traditionellen Outsourcing vermieden wird.

Der Umstieg auf eine virtualisierte Umgebung erspart durchschnittlich rund zehn Prozent der Kosten gegenüber Eigenbetrieb oder Outsourcing auf dedizierter Umgebung. Allerdings ist die Bandbreite der zu beobachtenden Kosten bei gleicher Leistung recht breit, so dass im konkreten Fall Einsparpotenziale von bis zu 33 Prozent bei einem Umstieg auf „Dynamic Services“ möglich sind.

„Um die gesamte Bandbreite dieser Vorteile realisieren zu können, ist es allerdings wichtig die Flexibilisierung nicht nur auf die Technik zu beschränken.“, so Treitz. „Nur wenn die Leistungsvereinbarungen eine variable, zeitnahe Gestaltung des SAP-Systems zulassen, kann ein höchstmöglicher Optimierungsgrad erreicht werden. Und nur so entsteht aus dynamischen Systemen eine dynamische Lösung.“


Klicken Sie hier, um diese Studie zu lesen:

application/pdf Studie: Dynamic Services für den SAP-Betrieb (Kurzfassung)

Die Langfassung dieser Studie können Sie hier im Bereich Wissen&Trends > Marktstudien lesen.

Über VMS

VMS optimiert seit 2002 SAP-Landschaften. Von der Prozess- bis zur Transaktionsebene durchleuchtet VMS SAP-Installationen und identifiziert als Partner der CIOs Stärken und Schwächen. Dabei arbeitet VMS mit einem ganzheitlichen Konzept, das die IT-Infrastruktur sowie die IT- und Geschäftsprozesse umfasst. Die Methoden von VMS sind minimalinvasiv, wodurch selbst bei detaillierten Untersuchungen die Ressourcen der Kunden kaum beansprucht werden. VMS bietet die Erfahrung und Daten aus rund 1.600 vermessenen SAP-Systemen und kann auf dieser Basis handlungsorientierte Ratschläge zur Optimierung und zum Kostenmanagement geben. Die Struktur und Dynamik der IT-Umgebung wird abschließend im VMS Report abgebildet, dem Navigationssystem der SAP-Landschaft.

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